Wein - Lexikon

 

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Traminer    Tannin      trocken    trinkreich



Traminer

Der Traminer wird auch als Gewürztraminer oder Roter Traminer bezeichnet. Es ist eine sehr alte Rebsorte, deren Abstammung bis jetzt noch nicht zu 100% belegt wurde. Der Traminer ist eine Spezialsorte für trockene bis edelsüße, hochreife, Bukettweine deren Weine von Rosenduft und Würze geprägt sind. Siehe auch unter Gewürztraminer.
Der Traminer wird auch teilweise als Synonym für Gewürztraminer gebraucht, er ist aber eigentlich ein Vorläufer dieser Rebsorte. Die hellere Haut seiner Beeren unterschieden ihn vorallem vom Gewürztraminer. Die Aromen des Traminers sind nicht ganz so intensiv wie die des Gewürztraminers jedoch sehr ähnlich.


Tannin

Gerbstoffe im Wein (Polyphenole) werden als Tannine bezeichnet. Sie sitzen hauptsächlich in der Schale, den Traubenkernen und dem Stiel. Tannine dienen der Traube als Schutz bei Verletzungen und wirken antiseptisch. Bittere Tannine lösen sich aus der Schale, verbinden sich mit dem Saft und schützen dadurch vor Bakterien, Hefen und Fäulnis. Im Wein fangen Tannine die freien Radikale.
Je besser bzw. komplexer die Tanninstruktur ist, desto reifer war das Lesegut und desto hochwertiger wird der Wein. Vom Menschen können Tannine nicht gerochen, sondern nur geschmeckt werden. Den vollen Geschmack erreichen sie durch ausreichend lange Lagerung. Die meisten Tannine sind in Rotwein enthalten. Tannine haben eine adstringierende Wirkung.


trocken

nicht süss, nicht lieblich, durchgegoren: leichte, spritzige Weissweine (z.B. Neuenburger, aber auch ein Räuschling vom Zürichsee).


trinkreich

Der Wein befindet sich auf dem Höhepunk, benötigt keine Lagerung mehr.


 

 

 

 

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