Wein - Lexikon

 

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Spätburgunder    Syrah      Sauvignon blanc    schwer

süss     spritzig


Riesling

Der Spätburgunder, auch Pinot Noir genannt stammt höchstwahrscheinlich von einer burgundischen Wildrebe ab. Daher ist das Hauptanbaugebiet ist Burgund, Frankreich.
Die Spätburgundersorte braucht relativ viel zeit im gemäßigten Klima zur Reife, bringt dafür jedoch herausragende Weine mit Kraft und Fülle in guten Jahren hervor. Der Spätburgunder besitzt eine hohe Lagerfähigkeit und ist daher auch in den meisten Weinkellern in mehreren Jahrgängen anzutreffen.
Der Pino Noir zeichnet sich durch eine ziegel- bis tiefrote Farbe aus und birgt Aromen von Waldbeere, Brombeere, Kirsche, Himbeere, Leder und Rauch.
Geschmacklich ist der Spätburgunder je nach Terroir samtig, mit einer feinen Säure und gehaltvollem Körper - daher pass dieser wunderbar zu Rinderbraten oder Wildgerichten sowie zu würzigem aber fettarmer Käse wie ein Parmeasan oder Gruyere.


Syrah

Der Syrah ist eine weniger ertragreiche, jedoch hochwertige rote Rebsorte, welche ursprünglich vor allem im Rhônetal in Frankreich angebaut wurde. Weltweit sind ca. 105.000 ha Rebfläche mit der Sorte bestockt. Die heutigen Anbaugebiete sind hauptsächlich Frankreich und Australien.
DNA-Analysen aus dem Jahr 1998 an der University of California in Davis bewiesen, dass Syrah eine Kreuzung der alten französischen Sorten Dureza & Mondeuse Blanche ist.
In Südafrika, in Australien, in den USA und in Kanada heißt die Sorte Shiraz. Weitere Synonyme für Syrah sind Antournerein Noir, Anther Muskatnyi Balsamina, Biaune, Candive, Damaszener Blau, Di Santi, Entournerein, Ermitage, Hermitage (in Australien), Hignin Noir, Marsanne Noir(e), Neretto di Saluzzo, Petite Syrah, Plant de la Biaune, Schiras, Sérène, Serine oder Serinne, Sirà, Sirac, Syra und Zizak.
Der Syrah treibt spät aus, und ist dadurch recht unempfindlich gegen Spätfröste. Nasse kalte Witterung in der Blütezeit führt jedoch zu Ertragseinbußen. Die Rebe wird als Edelrebe bezeichnet da sie eine hohe Bedeutung erlangt hat und sehr begehrt ist.
Die Syrah-Weine besitzen meistens ein kräftiges Johannisbeer-Aroma. Bei normaler Maischegärung liefert die Rebe einen dunkelfarbigen Wein mit hohem Tanningehalt, welcher zur Minderung der Adstringenz einen langen Flaschenreife bedarf.


Sauvignon blanc

Vorallem in Frankreich hat der Sauvignon blanc hat seine Verbreitung. Berühmt ist Frankreich durch die Bordeaux-Appellation Sauternes, wo die Rebsorte mit Semillon zusammen einige der besten Süßweine der Welt hervorbringt. Sauvignon blanc wird als trockener Wein besonders in der Bordeaux-Appellation Entre-deux-mers und in den Loire-Appellationen Sancerre sowie Pouilly-Fumé angebaut.
Die Weltkarriere der Rebsorte startete von Frankreich aus. Daher werden in den Anbaugebieten Friaul und Südtirol in Italien, der Steiermark in Österreich, Vipava in Slowenien sowie Rueda in Spanien auch heute ausgezeichnete Weine aus dieser Sorte gekeltert. In USA ist die Rebsorte in Kalifornien, in Südamerika in Chile, sowie in Australien und Südafrika und vor allem in Neuseeland verbreitet. Mit 80.000 Hektar Anbaufläche ist die Rebsorte eine der 20 am häufigsten angebauten Rebsorten weltweit.
Seine Farbe wird durch ein blasses Strohgelb bis zu einem mittleres Goldgelb präsentiert. Die vorkommenden Aromen sind Ananas, Grapefruit, Passionsfrucht, Rhabarber, schwarze Johannisbeere, Stachelbeere, Zitrone und Kräuter. Sein Geschmack ist sehr charakteristisch mit ausgeprägter Johannisbeer-Aromatik welche sich durch einer ansprechenden Säure mit leichter bis mittlerer Körper widerspiegelt.


schwer

hoher Alkohol- und Extraktgehalt: alkoholreiche Weisse oder Rote
(z.B. Johannisberg, gewisse Pinot noir, weisse Spezialitäten).


süss

Wein mit Restsüsse, d.h. sein Fruchtzucker wurde nicht vollständig vergoren: schwere, körperreiche Weissweine mit Restzucker (z.B. Walliser Spezialitäten, wie Arvine, Amigne, Ermitage, Malvoisi), ausserdem gewisse Ostschweizer Spätlesen (z.B. Pinor gris).


spritzig

mit angenehmen, frischer Säure.


 

 

 

 

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