Wein - Lexikon

 

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Riesling    Rebe      Restzucker    rassig


Riesling

Der Riesling ist eine der feinsten und komplexesten Weißweinsorte der Welt. Sie bringt besonders in gemäßigten und kühlen Klimazonen die ertragsreichsten und besten Ergebnisse hervor. Sein Aroma kann er rrst nach langer Reifezeit am Rebstock entwickeln. Die Eigenarten des Boden zum Ausdruck zu bringen, ähnelt er in seinen Eigenschaften dem Cabernet-Sauvignon. Die Kombination von hoher Säure und Extrakt ist eine hoch geschätze Eigenschaft der Rieslinge.
Die Verbreitung des Riesling ist in Deutschland neben dem Müller-Thurgau die weiteste, vor allem an der Hessischen Bergstraße, am Mittelrhein, an Mosel-Saar-Ruwer, in der Pfalz und im Rheingau. Je nach Klima, Lage und Ausbau können aus Rieslingreben sehr unterschiedliche Weine erzeugt werden. Vom knackigen, leichten Stil, wie er an Mosel-Saar-Ruwer einzigartig, über die üppigen, trockenen Rieslinge zum Beispiel aus der Pfalz bis zu feinsten edelsüßen Gewächsen reicht das weite Spektrum.
Die Abstammung der Rebsorte (schon vor 1500 urkundlich erwähnt) wurzelt wahrscheinlich in einer Wildrebe am Oberrhein. Hohe Anforderungen an die Lage werden vom Riesling gestellt, welcher sehr spät reift. Die Lagerfähigkeit von Rieslingen ist hervorragend.
Seine Farbe varriert je nach Anbau blaß mit einem Grünstich bis goldgelb- Die vorkommenden Aromen reichen von Apfel, Aprikose, Ananas, Grapefruit, Mango, Pfirsich, Quitte, bis zu Mineralien, Kräuter. Sein Geschmack ist sehr vielfältig - er liefert eine ganze Palette einheimischer und exotischer Früchte sowie Kräuter. Er hat eine rassigen Säure mit leichter bis kräftigen Körper.


Rebe

Eine Pflanze aus deren Früchten (Weintrauben) Wein produziert werden kann, auch bezeichnet als Weinstock, Rebstock oder Weinrebe. Die Wildreben, die in ebenen Wäldern und in Flusstälern gewachsen und heute auch dort noch zu finden sind, ist die Heimat aller Rebsorten. Der wilde Rebstock ist eine Schlingpflanze, die sich auf Bäumen hochrankt und dabei enorme Ausmaße erreichen und im Extremfall bis 300 Jahre alt werden kann.


Restzucker

Wenn die Hefe bei der Gärung den unvergorenen Zucker nicht mehr in Kohlendioxid und Alkohol umwandeln kann, entsteht Restzucker. Weine mit einer Restsüße unter 1g sind sehr selten, da es einige Zuckersorten gibt welche nicht vergärbar sind.
Die Restsüße bestimmt allerdings nicht wie “süß” ein Wein tatsächlich schmeckt. Ein Wein mit einem hohen Säuregehalt kann zum Beispiel - trotz der hohen Restsüße - durchaus sehr trocken schmecken.


rassig

ausgeprägte Eigenart, angenehm hervorragende Säure: eher säurebetonte Chasselas (z.B. La Côte, Neuenburger, Bielerseeweine).


 

 

 

 

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