Wein - Lexikon

 

Buchstabe »G «

Gutedel    gehaltvoll     Grauburgunder    


Gutedel

Die Gutedelrebe wird auch Chasselas genannt (da sie beim gleichnamigen Ort ab dem 16. Jahrhundert angebaut wurde) und hat einen geschmacksneutralen Charakter. Deswegen kommt das jeweilige Terroir, der Boden, das Klima und die Lage des Rebstücks unverkennbar in jedem Wein zum Ausdruck. Seine Verbreitung liegt in der westlichen Schweiz, in Deutschland (Markgräflerland) sowie in Frankreich (Elsass). Im Jahre 2000 wurde die Rebsorte etwa 5000 Jahre alt. Die Urheimat wird in Palästina vermutet.
Die Farbe ist blaßgelb, der Geschmack ist leicht und bekömmlich mit einer milden Säure und mittlererem Körper, sodass die meisten Gutedelweine zu süffigen Trinkweinen ausgebaut werden.


gehaltvoll

gut balanciert, reich an Extrakten, abgerundet.


Grauburgunder

Der Grauburgunder wird auch “Ruländer”, in Frankreich “Pinot gris” und in Italien “Pinot grigio” genannt.
Durch eine Knospenmutation des Blauen Spätburgunders enstand der Grauburgunder. Aus der Region Burgund gelangte die Rebsorte nach Ungarn und in die Schweiz und wahrscheinlich von dort im 14. Jahrhundert in die deutschen Regionen.


 

 

 

 

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