Wein - Lexikon

 

Buchstabe »F «

Fass    feurig     fruchtig    frisch


Fass

Zu den ältesten Wein-Gefäßen zählt neben der Amphore das Holz-Fass. Zur Herstellung wird heutzutage vorwiegend Eichenholz verwendet.
Um den Wein auszubauen werden nach der Gärung verschiedene Fasstypen eingesetzt. Über lange Zeit war Holz der am meisten verbreitete Werkstoff. Materialien wie Kunststoff , Beton, und Edelstahl kommen jedoch heutzutage auch zum Einsatz.
Eine Verwendung von Holz ist fundiert durch mehrere Gründe: Der Wein kann mit dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff in Verbindung treten, da eine Durchlässigkeit des Holzes vorhanden ist, was zu einer Verbesserung der Komplexität beitragen kann und eine Milderung der im Wein enthaltenen Tannine führt.
Alter, Holzart sowie Größe und die Techniken des Fassbaus sind wesentliche Faktoren, die den Charakter des Weines bestimmen.
Ein zusätzliches Gerüst bei Weinen wird durch junge Fässer herbeigeführt, da der Wein die im Holz enthaltenen Tannine aufnimmt. Je kleiner das Fass ist, desto größer ist der Einfluss auf den darin reifenden Wein. Aber auch eine Klärung und Stablisierung wird durch den Fassausbau gefördert.


feurig

alkoholreich, reif, harmonisch, voll, mit Nachdruck,
z. B. Walliser Rotweine (Dôle).


fruchtig

angenehmer, harmonischer Wein mit Trauben- oder Fruchtaroma
z.B. junger Ostschweizer Blauburgunder (Schaffhausen)
oder ein trinkfreudiger Genfer Gamay.


frisch

junger spritziger Wein mit lebhafter Säure (z.B. junger Chasselas, ein Genfer etwa oder ein Neuenburger).


 

 

 

 

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